Anwenderbericht

tl_files/sentex/curt_bauer_klein.jpg"Kunden in Deutschland und weltweit schätzen Erzeugnisse und Service der Curt Bauer GmbH. Eigene Kollektionen erscheinen im Bett- und Tischwäschesektor unter der Hauptmarke Bauer. Das mittelständische Familienunternehmen knüpft mit seinen Kollektionen bei Tisch- und Bettwäsche, Bekleidungsdamasten,technischen und Airliner-Textilien an die über 125-jährige Unternehmenstradition und bestimmt zugleich internationale Trends mit.

Qualität ist A und O des Erfolgs. Seit mehr als einem Jahrzehnt verteidigt das Unternehmen in allen regelmäßig geforderten Audits das Zertifikat Qualitätsmanagementsystem DIN ISO 9001 vom TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg. Ferner führt man das deutsche Gütesiegel für umweltfreundliche Textilien„Öko-Tex-Standard 100”. Gründliche Schulungen aller Mitarbeiter in Produktion und Vertrieb garantieren rasches Beherrschen moderner Technik, Kenntnisse aktueller Technologie- und Designtrends, von Verkaufsstrategien und Umweltauflagen. Die Curt Bauer GmbH erhielt den sächsischen Design-Preis zuerkannt sowie 2003 und 2004 auf der New York Home Textile Show den New Product Award."

 

Die Firma Curt Bauer GmbH, mit obigem Auszug ihres Internetportals, zählte zu den ersten Anwendern des patentierten Messprinzips der Firma Sentex Chemnitz GmbH.

Bereits im Jahre 2007 erkannte die Geschäftsleitung von Bauer auf Grund ihrer spezifischen Produktionsbedingunen, Kleinserien in großer Farbvielfalt und hochmodische Artikel, dass die systematische Reduzierung des Abfalls einen wichtigen ökonomischen Aspekt darstellt.

Dabei zieht sich die Reduzierung des Abfalls von der Grundproduktion bis zum fertig konfektionierten Teil wie ein roter Faden durch die ganze Produktionskette.

Ein wichtiger Ansatzpunkt war die Lieferung gleich langer Spulen aus der Spulerei für das anschliessende Herstellen der Zettel-und Kettbäume für die nachfolgende Abteilung der Weberei im Hause.

Problem war bei der Firma das Verarbeiten von vielen farbigen nativen Fasern (vorwiegend veredelten CO) und die ungenauen Messergebnisse, die durch veraltete Messtechnik in der Spulerei auftraten. Die zur Verfügung stehende alte Spulmaschine Typ Schlafhorst 138 mit 10 Spulstellen wurde als Schwachstelle im Herstellungsprozess erkannt.

Durch Lauflängenungleichheit führte das beim Webprozess zum hohen Anfall von Restgarnen, die dann in der nachfolgenden Charge nicht weiter verarbeitet werden konnten, (durch Farbabweichungen), und definitiv Abfall wurden. Die veraltete Messtechnik war stark fehlerbehaftet und durch Schlupf und mechanischen Verschleiß für exakte Ergebnisse nicht mehr nutzbar.

Nach Test- Messungen durch die Fa. Sentex wurde der Firma Bauer ein Konzept zur Integration neuer berührungslos arbeitender Sensoren in die Schlafhorst-Spulmaschine und gleichzeitig der Ersatz der alten Messtechnik erstellt.

Dieses Konzept wurde in 3 Etappen in den Jahren 2008 und 2009 umgesetzt. Im ersten Schritt wurden 6 Sensoren plus die erforderlichen Busknoten und das Bedien-Terminal eingerichtet. Mit dem Terminal ist es möglich definierte End-Längen pro Messsensor vorzugeben. Nach Erreichen der End-Länge wird über den Sensor die Spulstelle abgeschaltet und der Zähler zurückgesetzt. In der 2. Etappe wurde die automatische Abschaltung der Spulstellen mit der Verbindung zu weiteren Signalquellen, die dann zum Beispiel bei Erreichen der Endlänge oder bei Fadenbruch aufleuchten, geschaltet. In einem 3. Schritt wurden weitere 4 Sensoren mit Knoten angebracht und eingerichtet.

Dabei war die Integration der Sensoren in die bestehende Maschine zeitaufwendig und als komplexer Prozess zu lösen.

Die Sensoren ersetzten die alte Technik vollständig und die Fa. Bauer konnte durch exakte Lauflängenmessung die Abfall-Problematik weit unter ein Prozent senken.

Durch Umrüstung und Modernisierung einer älteren Spulmaschine konnte eine gut brauchbare und genau messende Maschine erhalten werden.

 

Geschäftsführer Gert Bauer fast zusammen:

"Heute nach reichlich 2 Jahren Einsatz lässt sich einschätzen, dass neben dem Abfall-Problem darüber hinaus auch erheblich viel Arbeitszeit eingespart wurde und die an der Zettelmaschine eingesetzte Arbeitskraft mit Arbeiten an der Spulmaschine beauftragt werden konnte. Zirka 10- 15 % der Arbeitszeit werden noch zum Spulenwechsel und Beheben von Fehlern beim Spulen benötigt, alles andere übernimmt das an der Maschine angebrachte Messsystem der Firma Sentex. Neben der bereits angegebenen Senkung des Abfalls können durch die exakten Messungen kleinere Garnmengen für die Zettel- und Kettfertigung disponiert und bestellt werden, was ebenfalls als zusätzliche Materialeinsparung wirkt."